Sechs Monate nach dem Berufseinstieg: Wir sind krisenerprobt!

Berufseinstieg Extra Team Kita

Vor einem halben Jahr haben sich Nadine Conta und Eileen Thamm entschieden, im Extra Team Kita in den Job zu starten. Mit Teamleiterin Tessa Dittmer und Geschäftsführer Sebastian Lazay sprachen die beiden Sozialpädagogischen Assistentinnen über ihre Erlebnisse, ihre positiven und negativen Erfahrungen und darüber, was den Unterschied ausmacht, in wechselnden Einrichtungen zu arbeiten.

Extra Team Kita: Nach Ihrer Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogische Assistenz und Heilerziehung in Alsterdorf hatten Sie unter vielen Trägern die Auswahl. Wie sind Sie auf uns gekommen und vor allem, warum haben Sie sich für das Extra Team Kita zum Berufseinstieg entschieden?

Eileen Thamm: Ich wollte studieren und suchte daher parallel einen Job, der mir immer wieder Freiräume dafür ermöglicht. Ich bin dann schließlich über eine Internetausschreibung auf Extra gestoßen. Nach meiner Bewerbung ging das hier ganz schnell. Und als ich gerade meinen frisch unterschriebenen Vertrag zu Hause hatte, wollte ich mit Nadine einkaufen gehen. Da habe ich ihr von Extra erzählt, ihr die Angebote empfohlen und so haben wir dann gleich beide zusammen angefangen.

Nadine Conta: Ich war gegenüber Personaldienstleistern ja etwas skeptisch. Aber die Berichte von Eileen waren einfach sehr positiv und mein erster eigener Termin in Hamburg war auch sehr sympathisch. Für mich war toll, dass ich gleich mitbestimmen konnte, wieviele Stunden ich arbeiten möchte und in welchen Einrichtungen ich eingesetzt bin. Außerdem war die Bezahlung bei Extra besser.

Eileen Thamm: Ich hatte schon einmal Erfahrung mit einem anderen Personaldienstleister gemacht. Da wurde ich wirklich unfreundlich behandelt. Bei Extra war das von Anfang an anders, das war eine ganz herzliche Atmosphäre.

Nadine Conta: Manchmal schauen die Leute komisch und fragen ‚Warum arbeitest Du nicht bei einem richtigen Träger?‘. Ich erkläre dann immer, dass die Bedingungen bei Extra toll sind und die Vorurteile nicht stimmen. Ich habe ja sogar sofort einen unbefristeten Vertrag bekommen. Das war mir auch für den Berufsstart sehr wichtig.

Extra Team Kita: Wie haben Sie dann die praktische pädagogische Arbeit in den Einrichtungen erlebt?

Nadine Conta: Bei meinen Einsätzen habe ich schon gemerkt, was mir liegt und was nicht, zum Beispiel dass ein rein offenes Konzept auf Dauer nicht das Richtige für mich ist.

Eileen Thamm: Ich habe einmal erlebt, dass ich wirklich schlecht eingearbeitet wurde. Ich fühlte mich nicht ernst genommen. Das war zwar zunächst keine gute Erfahrung, aber ich hatte ja bei Extra die Sicherheit, dass man mir hilft, wenn etwas nicht optimal läuft. Es gibt in Kitas immer wieder menschliche Konflikte. Da ist es dann gut, bei einem Personaldienstleister noch einen anderen Rückhalt und etwas mehr Distanz zu haben. Manchmal muss man dann eben bewusst die Einrichtung wechseln. So war es auch in diesem Fall.

Nadine Conta: Das ist der Grund, warum ich wirklich jeden Tag glücklich zur Arbeit gehe.

Eileen Thamm: Ich weiß, dass viele Beschäftigte in den Einrichtungen sehr überfordert sind. Das geht manchmal bis zum Burnout. Wir dagegen übernehmen wirklich nur die pädagogische Arbeit. Das ist wesentlich entspannter.

Extra Team Kita: Sorgen diese unterschiedlichen Rollen als Beschäftigte bei Extra und fest in den Einrichtungen da für Konflikte?

Nadine Conta: Nein, das nicht, wir arbeiten in der Regel sehr gut zusammen. In den Kitas gelingt es mir schnell, zu überzeugen. Die Kollegen sind für die Unterstützung ja dankbar. Ich kann mir Zeit für die Kinder nehmen. Gerade schwierigere Kinder gehen oft unter. Denen kann ich mich annehmen.

Eileen Thamm: Ich habe im Krippenbereich Erfahrungen mit der Dokumentation gemacht. Gute Checklisten habe ich dann schon auch einmal in eine andere Einrichtung mitgenommen. Das hilft dann, die Arbeit dort zu erleichtern und es macht auch Spaß, sich mit den Erfahrungen aus verschiedenen Einrichtungen immer wieder an anderer Stelle einzubringen. Ganz praktisch habe ich das zum Beispiel mit einer Wickel-Checkliste erlebt oder auch mit der Idee einer Infotafel zu Tagesaktivitäten.

Extra Team Kita: Sie schildern die Arbeit in wechselnden Einrichtungen sehr positiv. Was ist der Reiz daran?

Eileen Thamm: Durch den Wechsel der Einrichtungen bekommt man sehr oft andere Perspektiven. Nehmen wir als Beispiel den Umgang mit Desinfektionsmitteln. Das wird sehr unterschiedlich gehandhabt, von sehr wenig bis fast übertrieben viel. Durch die verschiedenen Einsätze ist es einfacher einzuschätzen, was der wirklich richtige Weg ist.

Nadine Conta: Viele Kolleginnen in den Einrichtungen haben diese breite Perspektive nicht. Sie kennen sich vor Ort natürlich besser aus und kennen die Kinder schon länger, aber sie haben oft insgesamt weniger Erfahrung als wir und manchmal wissen sie das gar nicht. Das führt dann immer wieder zu positiven Erlebnissen, wenn wir Probleme gemeinsam gelöst bekommen. Wir sind ja wirklich krisenerprobt. Wir sind es gewohnt, einzuspringen, wenn Not am Mann ist. Da sammelt man in viel kürzerer Zeit viel mehr Erfahrung als Viele meinen. Mir ist aufgefallen, dass die Kitas ganz wenig über Extra wissen. Was wir so machen, wie wir Schulungen der Extra Akademie und Arbeitsverhältnisse organisieren. Da könnte vielleicht noch mehr informiert werden. Manchmal denken die Leute auch, meine Arbeitsbedingungen seien schlechter, als in den Einrichtungen. Für mich stehen aber Bezahlung und Anforderung bei Extra im Einklang. Das Team stimmt, ich kann Urlaub nehmen, wann ich möchte und nicht nur, wenn die Einrichtung schließt und wenn ich nach Hause gehe, habe ich auch wirklich Feierabend. Das klingt vielleicht selbstverständlich, ist es aber eben andernorts oft nicht.

Extra Team Kita: Wenn man Ihnen zuhört, hat man tatsächlich den Eindruck, Sie wären schon seit Jahren bei uns und nicht erst seit sechs Monaten. Das spricht für Ihren Erfahrungsschatz. Aber, sagen Sie, wie würden Sie in einem Satz Ihren Start bei Extra zusammenfassen? Was war das Wichtigste?

Eileen Thamm: Ich habe ganz viele tolle Kolleginnen kennengelernt. Und im Moment bekomme ich sehr viel Bestätigung von Eltern. Das lädt so richtig den Akku auf.

Eileen Thamm: Die kleinen Dankeschöns freuen einen wirklich. Wenn die Kinder zum Weihnachtsurlaub eine Tafel Schokolade überreichen und ich mir ein Lied wünschen darf – dann geht mir richtig das Herz auf!

Extra Team Kita: Vielen Dank für diese offene Runde und hoffentlich weiterhin viel Freude bei Ihrer Arbeit.

Bild: Eileen Thamm, Nadine Conta, Sebastian Lazay und Tessa Dittmer

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